Seiten

Mittwoch, 1. April 2015

Günter Müller, vom Vorstand des Vereins  Sächsischer Jakobsweg an der Frankenstraße, informierte uns über wesentliche Änderungen, 
die ab 1. April 2015 Gültigkeit haben:

Bin etwas verunsichert, ob uns Pilger diese neue Verordnung nicht zu sehr einschränkt.Mit dem heutigen Tage ist die EU-Verordnung 2015/415, EU-Wandererschutzausrüstungsverordnung, in Kraft getreten. Wanderer, die Strecken ab 5 km Länge wandern, müssen zu ihrem eigenen Sturz- und Unfallschutz mindestens Knöchel-, Waden-, Schienbein-, Knie- Hand-, Ellenbogen- und Schultergelenkschutz tragen. Als Schutzhelm genügt ein einfacher Fahrradhelm. Außerdem ist ein Wanderstab zu benutzen.
Diese Verordnung gilt natürlich auch für Pilger. Unsere Herbergen können und dürfen nur noch Pilger aufnehmen und verabschieden, die die volle Pilgerschutzausrüstung angelegt haben.

Dienstag, 31. März 2015


Stempel_Ferienwohnung_Jakobsweg_300dpi.png wird angezeigt.

"Initiativen" am Sächsischen Jakobsweg

Sehr geehrter Herr Wolf,

vielen Dank für die Plakette "Pilgerfreundlicher Betrieb". Wir haben Sie im Grundstück angebracht. Sie ist vom Jakobsweg aus gut sichtbar.

Unser "Jakobs Stempel" ist nun auch fertig und liegt in der Ferienwohnung aus. Als Anlage senden wir Ihnen zwei Dateien, die den Stempelabdruck darstellen. 

Dargestellt ist die Kirche von Oberschöna, die sich direkt gegenüber der Ferienwohnung befindet. Die Jakobsmuschel strahlt wie eine Sonne vom Himmel. Der sächsische Jakobsweg erstreckt sich in die weite Ferne. Der Stempel ist kreisförmig mit dem Schriftzug "Ferienwohnung am Rittergut Oberschöna" umrandet.

Bei Bedarf kann auch im Außenbereich eine Stempelstelle angebracht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Manuela Frohberg und Carsten Heide
Am Geyersberg 3a
09600 Oberschöna
Tel.:  037321 / 83 90 34
Fax: 037321 / 85 87 90
Email: info@ferienwohnung-am-rittergut.de
Web:  www.ferienwohnung-am-rittergut.de



Sonntag, 8. März 2015

Neues vom Jakobsweg Silberberg von Grünhain nach Lößnitz

Übermittelt von unserem Pilger Jens Pönisch

Heute wollte ich den Jakobsweg Silberberg von Grünhain nach Lößnitz abradeln.
Der Wetterbericht meldete 16°C und Sonnenschein.
Trotzdem war der Weg noch tiefverschneit, so dass ich die 8 km zum größten
Teil schiebend zurücklegte. Immerhin führt der Weg über 700 Meter Höhe.

Der Abschnitt ist sehr gut markiert und landschaftlich sehr schön.

Online ist der Weg schon zu finden:

http://jakobsweg.in-chemnitz.de/tracks/2015-gruenh-loess-sym.html


Samstag, 21. Februar 2015

Die Stollberger Marienkirche
Wanderung führt auf dem Jakobsweg bis zur Kreisgrenze

Die Wintererlebnistour von "Freie Presse" und dem Kulturbetrieb des Kreises folgt den Spuren der Pilger. Dazu gehört der Besuch von Kirchen.

Stollberg. Nachdem im Sommer 2014 der Abschnitt zwischen Adorf und Stollberg auf dem Wanderprogramm stand, wird am Sonntag das restliche Teilstück auf Altkreisgebiet gelaufen: von Stollberg bis zur Landkreisgrenze in Neuwürschnitz. Zwei Gotteshäuser liegen am Wegesrand, beide werden besichtigt: die Marienkirche in Stollberg und die Lutherkirche in Neuwürschnitz.
Der geistliche Hintergrund der Tour ist für Wanderleiter Karl-Heinz Drechsel wichtig. Während insbesondere die katholische Marienkirche auch eine historische Rolle in der Pilgerzeit spiele, fehle dieser Bezug zwar bei der Lutherkirche, aber Gotteshäuser seien für Pilger auch heutzutage ein Anlaufpunkt, sagt er. Drechsel war einer der Initiatoren des 2009 gegründeten Vereins "Sächsischer Jakobsweg an der Frankenstraße", der heute 43 Mitglieder zählt. Und er ist gemeinsam mit seiner Frau Kerstin den Jakobsweg bereits bis ins Schweizer Rapperswil am Zürichsee gelaufen.
Dieses Jahr haben Drechsels keine größeren Pilgerwegpläne, was auch der Tatsache geschuldet sei, dass sie berufstätig sind. Aber spätestens in vier Jahren, kündigt Karl-Heinz-Drechsel an, wenn sie Beide im Ruhestand sind, wollen sie das Pilgern intensiver betreiben.
Am Sonntag wird der Stollberger als Wanderleiter auftreten. Darum will er das Teilstück vorher nochmals ablaufen. Die Erläuterungen in den Kirchen werden Gemeindeglieder übernehmen, er selbst wird zum Jakobsweg und zum Pilgern sprechen. Nach Ansicht von Ulrich Wolf, Vorsitzender des Vereins "Sächsischer Jakobsweg an der Frankenstraße", wird der 2013 eröffnete Weg, der von Bautzen über Dresden, Freiberg und Chemnitz ins fränkische Hof führt, gut angenommen. 2014 seien rund 600 Pilgerausweise verkauft worden. "Wir schätzen, dass etwa 1000 Pilger in diesem Jahr auf unserem Weg unterwegs waren", sagte Wolf Ende 2014. Im Altkreis Stollberg beliebte Unterkünfte seien die Herberge der Familie Peger in Jahnsdorf sowie die katholische Pfarrei in Stollberg. Auch eine neue Stempelstelle gibt es, sagt Karl-Heinz Drechsel: am Bürohaus Ahner in der Stollberger Herrenstraße.

Samstag, 20. Dezember 2014

In einem Buch von Wiebke B. Meyer  (Manchmal muss man einfach weiterlaufen) fand ich folgende Gedanken:


Wegweiser

"Man steht an einer Kreuzung und kennt sich nicht mehr aus. Wo muss ich nun lang gehen? Welches ist der beste Weg? Der sicherste, einfachste oder aber auch der kürzeste? Und dies gilt nicht nur wenn wir wandern, sondern gerade auch auf unserem Lebensweg stehen wir oft vor der Frage: wohin? Wie geht es weiter? Vor allem dann wenn wir meinen in einer Sackgasse zu stehen.
Wie hilfreich ist es da, wenn es Wegweiser gibt. Es sind nicht nur die, die aus mir kommen, auch die, die jemand für mich aufgestellt hat. Da ist jemand schon einmal diesen Weg gegangen und ich brauche mich nur noch danach zu orientieren.
Doch wie oft übersehe ich sie, die Wegweiser. Möchte sie übersehen.
Oder es passiert, dass ich denke, ich bin schlauer als die. Zwar zeigt der Pfeil eindeutig nach rechts, aber ich gehe dennoch links. Werden wir ja sehen, wer Recht hat.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, wenn ich an meine Grenzen stoße, meine Karten veraltet sind, der innere Kompass versagt oder ich mich verlaufen habe, ist ein Wegweiser – und sei er noch so klein – hilfreich. Rettung aus meiner Not.
Manchmal tut es gut, sich auf andere verlassen zu können. Wer den Weg schon einmal ging, hat für mich schon mal eine kleine Furt durch den undurchdringlich scheinenden Problemdschungel geschlagen. Natürlich bedarf es eines gewissen Grades an Vertrauen. Vertrauen in den Anderen, aber auch in mich, mich leiten lassen zu dürfen.
Dies bedeutet sicher nicht, ich soll einfach blind den Markierungen folgen. Denn erstens, gehen muss ich den Weg doch selbst und ich sollte auch darüber nachdenken, ob es überhaupt die Richtung ist, in die ich gehen möchte. Doch ich bekomme eine Hilfestellung, die ich annehmen darf. Und sollte ich nach einer Weile feststellen, dass ist doch nicht mein Weg, kann ich immer noch wieder umkehren und mir einen anderen suchen. Anderen Spuren folgen oder – wenn ich mutig genug bin – eigene Pfade trampeln. Und dabei nicht vergessen, für den nächsten, hier und da ein Zeichen zu hinterlassen."





In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern unseres Blogs besinnliche Stunden zur Weihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest, schöne Feiertage sowie ein erlebnisreiches und gesundes Jahr 2015.

Und hier etwas Besinnliches zur Weihnachtszeit:
http://youtu.be/2IUNRi2AmgU



Dienstag, 2. Dezember 2014

Das nächste Treffen der Chemnitzer Jakobspilger findet am Dienstag, 
den 20. Januar 2015, im Restaurant Dynasty
Straße der Nationen 92, um 19.00 Uhr statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Wir sind jetzt auch bei facebook!

https://www.facebook.com/groups/chemnitzer.jakobspilger/?ref=br_rs



Sonntag, 30. November 2014

Pilgerpyramide am Jakobsweg

Am Sonnabend, dem 29. November, wurde in Jahnsdorf / Erzgebirge die erste Pyramide an einem europäischen Jakobsweg, die mit Pilgermotiven versehen ist,  eingeweiht und angeschoben. 
Ihren Standort hat die Pyramide am 3.000-Km-Stein des Sächsischen Jakobswegs in Jahnsdorf, in unmittelbarer Nähe der Pilgerherberge unseres Pilgerfreundes Dietmar Peger. 




Die Höhe misst etwa drei Meter. Eines der Motive ist die Nachbildung der Kathedrale im spanischen Santiago de Compostela, dem Ziel aller Jakobspilger. Zu dieser Kirche pilgern ein „alter“ und ein moderner Pilger.


Von 14 Uhr bis nach 18.00 Uhr konnten Sie sich dann die überaus zahlreichen Besucher mit Leckereien und Getränken von Erzeugern vor Ort sowie Posaunenbläsern einstimmen.  

Gegen 16.30 Uhr wurde nach Grußworten vom Vorsitzendes des Vereins Sächsischer Jakobsweg, Ulrich Wolf und vom Bürgermeister Michaelis dann die Pyramide  vom Pfarrer Görner geweiht 




und von Herrn Hübner, dem "Hersteller"angeschoben.


Ein besonderes Dankeschön noch einmal an den Organisator und Spender Pilgerfreund Peger!
Für alle "Jakobsweg Begeisterten" findet ihr auf facebook, soweit ihr angemeldet seid, weitere interessante Hinweise.